Die Mitgliedschaft im FaW e.V. ist an die Unterschrift der Selbstverpflichtungserklärung des SWA e.V. gebunden.

Einige Mitglieder haben sich zusätzlich zertifizieren lassen durch den QualitätsCheck des AVG e.V. der seit diesem Jahr einen eigenen Kriterienkatalog für Wohngemeinschaften prüft.

In der Zimmerbörse finden Sie deshalb diese Angaben aber auch die Qualitätssiegel anderer akkreditierten Zertifizierer.

 

Mitglied im Verein für Selbstbestimmtes Wohnen
im Alter e.V.
www.swa-berlin.de

Kooperationspartner des Geistlichen Zentrums für Menschen mit Demenz und deren Angehörigen
www.glaube-und-demenz.de

Fördermitglied im AnbieterVerband qualitätsorientierter Gesundheits-
pflegeeinrichtungen AVG
www.avg-ev.com

Die Wohngemeinschaften

Zurzeit begleitet der Verein 60 Wohngemeinschaften mit etwa 300 Menschen, die von Demenz betroffen sind, sowie deren Angehörige und Betreuer. Die Anzahl der in den einzelnen Wohngemeinschaften lebenden Menschen liegt zwischen drei und zwölf, im Durchschnitt sind es acht Mieter.

Der FaW e.V. ist Mieter, Vermieter und Verwalter dieser Wohnung und die Mieter der Wohngemeinschaften, bzw. deren Betreuer, können wie bei der ambulanten Pflege im Einzelhaushalt frei einen Pflegedienst auswählen. Das bedeutet, dass anders als in einer Einrichtung (Heim) der Anbieter des Wohnraums und der Anbieter der Pflege voneinander entkoppelt sind. Dies erhöht die Möglichkeiten der Selbstbestimmung und den Einfluss der Mieter, bzw. der Betreuer und den Angehörigen im hohen Maße, setzt aber auch engagierte Betreuer, bzw. Angehörige voraus. Nur sie können Gewähr dafür bieten, dass das konstituierende Moment einer ambulant betreuten Wohngemeinschaft - die Ausübung des Wahlrechts hinsichtlich des Pflegeanbieters - gesichert ist. Die Mietverträge entsprechen dem allgemeinen Mietrecht und so ist in der Regel ein Verbleib der Mieter in ihren Wohnungen bis zum Tod möglich.

Bei der Einrichtung, Ausstattung und Größe der Wohnungen strebt der FaW e.V. an, die Qualitätskriterien für ambulant betreute Wohngemeinschaften für Menschen mit Demenz, die der Verein für Selbstbestimmtes Wohnen im Alter e.V. entwickelt hat, zu erfüllen. Der FaW e.V. ist auch Mitglied im Verein für Selbstbestimmtes Wohnen im Alter e.V. (SWA) www.swa-berlin.de

Die Vorteile dieser Wohnform

Normalitätsprinzip und Altersorientierung

Jeder Mieter hat ein eigenes Zimmer und die Möglichkeit dieses individuell mit eigenen Möbeln und persönlichen Gegenständen einzurichten. Dies ermöglicht dem Mieter sich ein Umfeld zu schaffen, in dem er sich wohl und Zuhause fühlt, außerdem erleichtert diese Orientierung am Vertrauten die Alltagsorientierung. Des Weiteren ist es den Mietern möglich sich an den vertrauten, in einem Haushalt anfallenden Aufgaben zu beteiligen - nicht nur um vorhandene Ressourcen und Fähigkeiten zu erhalten sondern auch als geeignetes Mittel um Apathie und Depressionen vorzubeugen, da es den Mietern die Möglichkeit gibt miteinander sozial zu agieren und sich als nützliche und wertgeschätzte Menschen wahrzunehmen.

Übersichtlichkeit

Die Erfahrungen haben gezeigt, dass in diesen Gemeinschaften die Übersichtlichkeit hervorragend ist. Dies fördert das soziale Eingebundensein der einzelnen Mieter und eröffnet sehr gute Möglichkeiten, bei Bedarf eine individuelle, auf den einzelnen Mieter zugeschnittene Tagesgestaltung, die sich auch in vielen Fällen mit sinnhaftem Tun verbinden lässt, anzubieten.

Vermeidung von schwierigen Verhaltensweisen der Mieter

Beobachtungen zeigen, dass in diesen Gemeinschaften auffällige Verhaltensweisen, wie z.B. Aggressionen gegenüber Mitbewohnern, Pflegenden und Angehörigen in einem messbar geringeren Maß auftreten. So genannten Weglauftendenzen, die meist der Ausdruck des Wunsches seine Heimat bzw. sein Zuhause zu suchen sind, treten nur sehr selten auf, da es in den Wohngemeinschaften sehr gut gelingt, den Menschen einen Rahmen zu bieten, indem diese sich tatsächlich Zuhause fühlen.

Die Bedeutsamkeit der örtlichen Lage

Es ist natürlich meist ein Vorteil, wenn es den Menschen mit Demenz ermöglicht wird, auch in einer betreuten Wohnform wie dieser, in ihren Sozialräumen, die ihnen vertraut sind und in denen sie sich sicher fühlen, zu verbleiben. Außerdem können die Beziehungen zu Bekannten, Freunden, Nachbarn und Angehörigen weiter wie gewohnt gepflegt und aufrechterhalten werden.

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